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Gastronomie

Gewerbe zur Verköstigung mit Speisen und zum Ausschank von Getränken in Gaststätten

Die Gastronomie ist jener Teilbereich des Gastgewerbes, der sich mit der Bewirtung von Gästen befasst. Im Gegensatz zu den Gaststätten befriedigt Gastronomie nicht nur die Bedürfnisse Hunger und Durst, sondern auch den kulturellen Bedarf an Erlebnis und Kommunikation. Gastronomie ist eine Sonderform der Gemeinschaftsverpflegung.

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Geburtshilfe

Fachrichtung der Medizin, die sich mit der Überwachung von Schwangerschaften und Geburten befasst

Als Geburtshilfe, auch Tokologie oder Obstetrik genannt, bezeichnet man die Fachrichtung der Medizin, die sich mit der Überwachung von Schwangerschaften sowie der Vorbereitung, Durchführung und Nachbehandlung von Geburten sowie eventuell notwendiger Operationen im Zusammenhang damit befasst. Ebenfalls gehört dazu die Tätigkeit von Hebammen und Entbindungspflegern. Sie ist ein Teilgebiet der Frauenheilkunde.

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Geist

Denken als Bestandteil der Individualität –

Geist (altgriechisch πνεῦμα pneuma, altgriechisch νοῦς nous und auch altgriechisch ψυχή psyche, lat. spiritusmensanimus bzw. anima, hebr. ruach und arab. rūh, engl. mindspirit, franz. esprit) ist ein uneinheitlich verwendeter Begriff der Philosophie, Theologie, Psychologie und Alltagssprache.

Im Zusammenhang mit Bewusstsein kann man grob zwischen zwei Bedeutungskomponenten des Begriffs „Geist“ unterscheiden:

  • Bezogen auf die allgemeinsprachlich „geistig“ genannten kognitiven Fähigkeiten des Menschen bezeichnet „Geist“ im Sinne von „Psyche“ das Wahrnehmen und Lernen ebenso wie das Erinnern und Vorstellen sowie Phantasieren und sämtliche Formen des Denkens (des „Verstands“ oder der „Vernunft“) wie Überlegen, Auswählen, Entscheiden, Beabsichtigen und Planen, Strategien verfolgen, Vorher- oder Voraussehen, Einschätzen, Gewichten, Bewerten, Kontrollieren, Beobachten und Überwachen, die dabei nötige Wachsamkeit und Achtsamkeit sowie Konzentration aller Grade bis hin zu hypnotischen und sonstigen tranceartigen Zuständen auf der einen und solchen von Überwachheit und höchster Geistesgegenwärtigkeit auf der anderen Seite.
  • Mit religiösen Vorstellungen von einer Seele bis hin zu Jenseitserwartungen verknüpft, umfasst „Geist“ die oft als spirituell bezeichneten Annahmen einer nicht an den leiblichen Körper gebundenen, nur auf ihn einwirkenden reinen oder absoluten, transpersonalen oder gar transzendenten Geistigkeit, die als von Gott geschaffen oder ihm gleich oder wesensgleich, wenn nicht sogar mit ihm identisch gedacht wird. Heiliger Geist wird in der christlichen Vorstellungswelt dagegen der „Geist Gottes“ genannt, der als Person der göttlichen Dreieinigkeit verstanden wird.

Die Frage nach der „Natur“ des Geistes ist somit ein zentrales Thema der Metaphysik.

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Gemeinschaft

Gruppe von Menschen oder anderen Lebewesen, die sich ihren Lebensraum teilen

Gemeinschaft (von „gemein, Gemeinsamkeit“) bezeichnet in der Soziologie und der Ethnologie (Völkerkunde) eine überschaubare soziale Gruppe (beispielsweise eine Familie, Gemeinde, Wildbeuter-Horde, einen Clan oder Freundeskreis), deren Mitglieder durch ein starkes „Wir-Gefühl“ (Gruppenkohäsion) eng miteinander verbunden sind – oftmals über Generationen. Die Gemeinschaft gilt als ursprünglichste Form des Zusammenlebens und als Grundelement der Gesellschaft (siehe auch Urgesellschaft).

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Gemeinschaft und Gesellschaft

Schrift des deutschen Soziologen und Nationalökonomen Ferdinand Tönnies

Gemeinschaft und Gesellschaft ist eine Schrift des deutschen Soziologen und Nationalökonomen Ferdinand Tönnies, die erstmals 1887 erschien. Es ist das erste als solches bezeichnete soziologische Werk eines deutschen Autors und zugleich ein theoretisches Grundlagenwerk.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaft_und_Gesellschaft

Gen

Abschnitt von Codes in Basenpaaren auf der DNA

Als Gen wird meist ein Abschnitt auf der DNA bezeichnet, der Grundinformationen für die Entwicklung von Eigenschaften eines Individuums und zur Herstellung einer biologisch aktiven RNA enthält. Bei diesem Prozess der Transkription wird vom codogenen DNA-Strangabschnitt eine komplementäre Kopie in Form einer RNA hergestellt.

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Genetik

Teilgebiet der Biologie

Die Genetik (moderne Wortschöpfung zu altgriechisch γενεά geneá „Abstammung“ und γένεσις génesis „Ursprung“) oder Vererbungslehre (früher auch Erbbiologie) ist die Wissenschaft von der Vererbung und ein Teilgebiet der Biologie. Sie befasst sich mit den Gesetzmäßigkeiten und materiellen Grundlagen der Ausbildung von erblichen Merkmalen und der Weitergabe von Erbanlagen (Genen) an die nächste Generation.

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Genom

biologischer Informationsspeicher für Erbinformation

Das Genom, auch Erbgut eines Lebewesens oder eines Virus, ist die Gesamtheit der materiellen Träger der vererbbaren Informationen einer Zelle oder eines Viruspartikels: Chromosomen, Desoxyribonukleinsäure (DNS = DNA) oder Ribonukleinsäure (RNS = RNA) bei RNA-Viren, bei denen RNA anstelle von DNA als Informationsträger dient. Im abstrakten Sinn versteht man darunter auch die Gesamtheit der vererbbaren Informationen (Gene) eines Individuums.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Genom

Gentherapie

Behandlung einer Krankheit durch Einfügen von Nukleinsäuren in die Körperzellen eines Individuums

Als Gentherapie bezeichnet man das Einfügen von Nukleinsäuren wie DNA oder RNA in die Körperzellen eines Individuums, um genetisch bedingte Krankheiten (Erbkrankheiten), Tumoren oder andere Krankheiten zu behandeln. Dieses Verfahren wird auch als somatische Gentherapie bezeichnet, um sie von der Keimbahntherapie zu unterscheiden, bei der das Einfügen der Nukleinsäure zu einer Vererbung an die Nachkommen führt. Klassischerweise wird bei der Gentherapie ein intaktes Gen in das Genom der Zielzelle eingefügt, um ein defektes Gen zu ersetzen, das ursächlich für die Entstehung der Krankheit ist. In den letzten Jahren wird versucht, ein defektes Gen mit einer präziseren Methode, dem Genome Editing, zu reparieren. Während es unzählige experimentelle klinische Studien gibt, sind im Jahr 2020 nur acht Therapien durch die amerikanische FDA und/oder die europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) für die Klinik zugelassen. Als weltweit erstes Gentherapeutikum wurde 2003 in China Gendicine als Krebsmedikament eingeführt, das aber wegen fehlender Unterlagen in anderen Ländern nicht zugelassen wurde. Näheres siehe Gendicine.

Innerhalb Europas gehören Gentherapeutika zur Gruppe der Arzneimittel für neuartige Therapien (ATMPs). Eine Übersicht über die in den USA zugelassenen Gentherapeutika findet sich auf der Webseite der Food and Drug Administration (FDA).

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gentherapie

Geographie

Wissenschaft, die sich mit der räumlichen Struktur und Entwicklung der Erdoberfläche befasst

Die Geographie, auch als Schreibvariante Geografie, (altgriechisch γεωγραφία geographía, abgeleitet von aus γῆ gē „Erde“ und γράφειν gráphein „(be-)schreiben“) oder Erdkunde ist die sich mit der Erdoberfläche befassende Wissenschaft, sowohl in ihrer physischen Beschaffenheit wie auch als Raum und Ort des menschlichen Lebens und Handelns. Sie bewegt sich dabei an der Schnittstelle zwischen den Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Geographie

Geologie

Wissenschaft von der Entwicklung und vom Aufbau der Erde

Die Geologie (altgriechisch γῆ gē „Erde“ und -logie) ist die Wissenschaft von Aufbau, Zusammensetzung und Struktur der Erdkruste, der Eigenschaften ihrer Gesteine und ihrer Entwicklungsgeschichte sowie der Prozesse, welche die Erdkruste formten und bis heute formen. Der Begriff wird auch für den geologischen Aufbau verwendet, etwa Die Geologie der Alpen.

Die Bezeichnung Geologie im heutigen Sinn findet sich erstmals 1778 bei Jean-André Deluc (1727–1817). Als feststehenden Begriff führte sie 1779 Horace-Bénédict de Saussure (1740–1799) ein. Davor war die Bezeichnung Geognosie gebräuchlich.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Geologie

Geophysik

Fachdisziplin der Geowissenschaften

Die Geophysik ist eine Fachdisziplin der Geowissenschaften und gleichzeitig ein Teilgebiet der Physik. Sie erforscht die physikalischen Eigenschaften und Prozesse der Erdkruste und des Erdinnern (Physik der festen Erde, die Geophysik im engeren Sinn), umfasst aber im weiteren Sinn auch die Physik der Ozeane (Ozeanografie), der Atmosphäre (Meteorologie, Aeronomie) und der Planeten des Sonnensystems. Außerdem erforscht sie verschiedene technische Methoden, um die Sphären der Erde zu erkunden. In der deutschen Hochschulpolitik wird die Geophysik der Gruppe der sogenannten kleinen Fächer zugerechnet.

Die Geophysik befasst sich vornehmlich mit natürlichen Erscheinungen und Vorgängen der Erde und ihrer Umgebung sowie mit technischen Aspekten für Bauwesen bzw. Lagerstätten (Angewandte Geophysik) und geophysikalischen Karten.

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Gerechtigkeit

korrekte Anwendung vom Gesetz im Unterschied zur Willkür

Der Begriff der Gerechtigkeit (griechisch: δικαιοσύνη dikaiosýne, lateinisch: iustitia, englisch und französisch: justice) bezeichnet seit der antiken Philosophie in ihrem Kern eine menschliche Tugend, siehe Gerechtigkeitstheorien. Gerechtigkeit ist nach dieser klassischen Auffassung ein Maßstab für ein individuelles menschliches Verhalten.

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Gericht

Organ der Rechtsprechung

Ein Gericht ist ein Organ der Rechtsprechung (Judikative). In der Rechtsgeschichte sind etliche Formen als Vorläufer der heutigen Gerichte bekannt.

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Gerontologie

Alterswissenschaft

Gerontologie (aus altgriechisch γέρων géron, deutsch ‚Greis‘ sowie λόγος lógos ‚Lehre‘), auch Alters- oder Alternswissenschaft genannt, ist die Wissenschaft vom Altern. Sie untersucht Alterungsvorgänge unter biologischem, medizinischem, psychologischem und sozialem Aspekt, und betrachtet die mit der Alterung verbundenen Phänomene, Probleme und Ressourcen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gerontologie

Gesang

musikalischer Gebrauch der menschlichen Stimme

Gesang (auch: Singen) ist der musikalische Gebrauch der menschlichen Stimme und wahrscheinlich die älteste und ursprünglichste musikalische Ausdrucksform des Menschen. Gesang existiert in sehr unterschiedlichen Formen, vom spontanen, improvisierten Singen einzelner Töne oder Tonfolgen über Volkslieder bis zu Kunstliedern, virtuos verziertem Kunstgesang (Belcanto) sowie einstimmiger, homophoner und polyphoner Chormusik. Für die Musik hat der Gesang eine hervorragende Bedeutung, weil er Musik und Sprache verbindet und die emotionale Ausdruckskraft der menschlichen Stimme nutzt. Man unterscheidet reine Vokalmusik (z. B. A-cappella-Chormusik) von Instrumentalmusik und kombinierten Formen (z. B. Kantate, Oratorium, Oper).

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Geschichte

vergangene Ereignisse und ihre Überlieferung, wie sie von der Geschichtswissenschaft und Geschichtsschreibung betrachtet werden

Unter Geschichte versteht man im Allgemeinen diejenigen Aspekte der Vergangenheit, derer Menschen gedenken und die sie deuten, um sich über den Charakter zeitlichen Wandels und dessen Auswirkungen auf die eigene Gegenwart und Zukunft zu orientieren.

Im engeren Sinne ist Geschichte die Entwicklung der Menschheit, weshalb auch von Menschheitsgeschichte gesprochen wird (im Unterschied etwa zur Naturgeschichte). In diesem Zusammenhang wird Geschichte gelegentlich synonym mit Vergangenheit gebraucht. Daneben bedeutet Geschichte als Historie aber auch die Betrachtung der Vergangenheit im Gedenken, im Erzählen und in der Geschichtsschreibung. Forscher, die sich der Geschichtswissenschaft widmen, nennt man Historiker.

Schließlich bezeichnet man mit Geschichte auch das Schulfach Geschichte, das über den Ablauf der Vergangenheit informiert und einen Überblick über Ereignisse der Welt-, Landes-, Regional-, Personen-, Politik-, Religions- und Kulturgeschichte gibt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Geschichte

Geschmack (Kultur)

persönliches oder kulturelles Muster von Vorlieben

Geschmack ist ein kulturelles und ästhetisches Ideal, insofern damit differenzierte Urteilsfähigkeit gemeint ist, nach der jedermann streben soll. Hans-Georg Gadamer (1900–2002) zählt Geschmack neben Bildung, Urteilskraft und Sensus communis zu den humanistischen Leitbegriffen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Geschmack_(Kultur)

Gesellschaft (Soziologie)

durch unterschiedliche Merkmale zusammengefasste und abgegrenzte Anzahl von Personen

Gesellschaft bezeichnet in der Soziologie allgemein eine durch unterschiedliche Merkmale zusammengefasste und abgegrenzte Anzahl von Personen, die als sozial Handelnde (Akteure) miteinander verknüpft leben und direkt oder indirekt sozial interagieren. Gesellschaft bezieht sich sowohl auf die Menschheit als ganze (gegenüber Tieren und Pflanzen) als auch auf bestimmte Gruppen von Menschen, beispielsweise auf ein Volk oder eine Nation. Gesellschaft kann sich aber auch auf einen räumlich abgegrenzten und strukturierten Zusammenhang zwischen Menschen beziehen, auf Kollektive oder auch auf ein Knäuel (cluster) im sozialen Netzwerk der Menschheit, das sich durch die Netzwerkdichte und Multiplexität der Interaktionen abgrenzen lässt. In den aktuellen Sozialwissenschaften wird die Bezeichnung oft mit ungenauer Bedeutung verwendet.

Der Gesellschaftsbegriff in der Ethnologie bzw. Anthropologie sowie im Staatsrecht wird jeweils anders definiert und verwendet als in der Soziologie. Theoretisch befasst sich die Gesellschaftstheorie mit dem soziologischen Begriff der Gesellschaft.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_(Soziologie)

Gestik

Form der nonverbalen Kommunikation

Gestik ist die Gesamtheit der Gesten, die als Bewegungen der zwischenmenschlichen Kommunikation dienen. Insbesondere Bewegungen der Arme, Hände und des Kopfes begleiten oder ersetzen Mitteilungen in einer jeweiligen Lautsprache. Gesten sind Zeichen der nonverbalen Kommunikation.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gestik

Gesundheit

Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens – Gesundheit (von althochdeutsch gisunt, ‚wohlbehalten, lebendig, heil‘) wird, auf den einzelnen Menschen bezogen, meist als Zustand des körperlichen und/oder geistigensubjektiven Wohlbefindens aufgefasst. Auf eine Population bezogen steht Gesundheit für ein möglichst geringes Ausmaß an Krankheitslast. Gesundheit hat mit dem Erleben eine subjektive Seite und erscheint andererseits auch objektiv feststellbar über das Nicht-Vorliegen von Krankheit, bei Fehlen einer medizinischen Diagnose.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gesundheit

Gesundheits- und Krankenpfleger

Gesundheitsfachberuf

Die Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. der Gesundheits- und Krankenpfleger (im allgemeinen Sprachgebrauch Krankenschwester bzw. Krankenpfleger, kurz in der Anrede auch Schwester bzw. Pfleger) ist ein reglementierter Heilberuf im deutschen Gesundheitswesen. Das Berufsbild umfasst die professionelle eigenständige Pflege, Beobachtung, Betreuung und Beratung von Patienten und Pflegebedürftigen in einem stationären oder ambulanten Umfeld sowie die Dokumentation und Evaluation der pflegerischen Maßnahmen. Zu den Aufgaben gehört auch die Durchführung ärztlicher Anordnungen und Assistenz bei ärztlichen Maßnahmen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gesundheits-_und_Krankenpfleger

Gesundheitssystem

System, das alle Personen, Organisationen, Einrichtungen, Regelungen und Prozesse, deren Aufgabe die Förderung und Erhaltung der Gesundheit sowie deren Sicherung durch Prävention und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen ist, enthält

Das Gesundheitssystem bzw. Gesundheitswesen umfasst alle Personen, Organisationen, Einrichtungen, Regelungen und Prozesse, deren Aufgabe die Förderung und Erhaltung der Gesundheit sowie deren Sicherung durch Prävention und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen ist. Der Begriff Gesundheitswesen dient der Beschreibung des äußerst komplexen Gesundheitssystems zur Krankenversorgung und Gesunderhaltung, wogegen die Gesundheitswirtschaft als ganze neben der stationären und ambulanten Versorgung Kranker und der Vorbeugung gegen Krankheiten bei Gesunden unter anderem auch die Herstellung von Arzneimitteln und Medizinprodukten, den Gesundheitstourismus, die Wellness- sowie die Fitnessbranche umfasst.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gesundheitssystem

Gesundheitswissenschaften

Gesundheitswissenschaften (englisch Health Sciences) sind „ein Ensemble von wissenschaftlichen Einzeldisziplinen, die auf einen gemeinsamen Gegenstandsbereich gerichtet sind, nämlich die Analyse von Determinanten und Verläufen von Gesundheits- und Krankheitsprozessen und die Ableitung von bedarfsgerechten Versorgungsstrukturen und deren systematische Evaluation unter Effizienzgesichtspunkten.“ Kern des Erkenntnisinteresses der Gesundheitswissenschaften ist die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung durch Prävention und Gesundheitsförderung.

Die Verwendung des Plurals weist auf die Interdisziplinarität sowie durch die Verwendung des Wortteils „-wissenschaft“, in Abgrenzung zu Public Health, auf den wissenschaftlichen Charakter dieses Gebietes hin. Teil der Gesundheitswissenschaften sind auch bestimmte Teildisziplinen der Medizin, insofern ihr Erkenntnisinteresse innerhalb des Gegenstandsbereichs der Gesundheitswissenschaften liegt.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gesundheitswissenschaften

Getränk

Sammelbegriff für zum Trinken zubereitete Flüssigkeiten

Getränk (Kollektivum zu Trank), auch Trunk, ist ein Sammelbegriff für zum Trinken zubereitete Flüssigkeiten. Getränke werden entweder zum Stillen von Durst und damit zur Wasseraufnahme des Körpers, als Nahrungsmittel oder auch als reine Genussmittel aufgenommen. Die englische Entsprechung Drink wird im deutschen Sprachgebrauch auch als Oberbegriff für Cocktails sowie für Einzelportionen von Spirituosen verwendet. Mit Mixgetränk sind ebenfalls oft Cocktails gemeint, Mischgetränk deutet auf die Zubereitung aus verschiedenen Flüssigkeiten wie bei Milchshakes oder Biermischgetränken hin.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Getr%C3%A4nk

Gewissheit

subjektive Sicherheit bezüglich bestimmter, für gut gerechtfertigt gehaltener Überzeugungen

Der Ausdruck Gewissheit bezeichnet alltagssprachlich meist die subjektive Sicherheit bezüglich bestimmter, für gut gerechtfertigt gehaltener Überzeugungen, die sich z. B. auf natürliche oder moralische Sachverhalte beziehen können. Sprachlicher Gegensatz ist die Ungewissheit, die in der Entscheidungstheorie von Bedeutung ist.

In verschiedenen Wissenschaften wird „Gewissheit“ darüber hinaus in engerer, präziserer oder teils auch abweichender Bedeutung verwendet. So wird beispielsweise in der philosophischen Erkenntnistheorie von einigen Theoretikern Gewissheit für eines der Kriterien für Wissen gehalten. Viele diesbezügliche Debatten stehen in engem Zusammenhang zum Problem des Skeptizismus. Außerdem wird diskutiert, welche Elemente welche Rolle für das Zustandekommen subjektiver Gewissheit spielen, darunter etwa „Beweise“, Verlässlichkeit von „Expertenmeinungen“, äußere Umstände wie Häufigkeit der gebrachten Argumente oder innere Modalitäten wie emotionale Stabilität.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gewissheit

Glauben

Fürwahrhalten ohne methodische Begründung

Unter Glauben versteht man ein Fürwahrhalten ohne methodische Begründung. Glauben in diesem Sinne bedeutet, dass ein Sachverhalt für scheinbar (hypothetisch) wahr oder wahrscheinlich gehalten wird. Darin unterscheidet sich „Glauben“ im weiteren Sinne einerseits vom religiösen Glauben im engeren Sinne, indem der religiöse Glaube stets auf dem Willen zum Glauben beruht und die absolute Wahrheit des Glaubensinhalts (z. B. der Existenz Gottes) unterstellt; andererseits unterscheidet sich Glauben von Wissen, das als wahre und gerechtfertigte Tatsache verstanden werden kann.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Glauben

Gleichgewichtssinn

Der Gleichgewichtssinn dient zur Feststellung der Körperhaltung und Orientierung im Raum. Der Gleichgewichtssinn setzt sich aus mehreren Einzelsinnen zusammen: der vestibulären Wahrnehmung, die die Richtung der Gravitation und von Beschleunigung bestimmt; der visuellen Wahrnehmung, die die Orientierung im Raum feststellt; dem Tastsinn und der Tiefensensibilität.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gleichgewichtssinn

Glück

Erfüllung menschlichen Wünschens und Strebens – Als Erfüllung menschlichen Wünschens und Strebens ist Glück ein sehr vielschichtiger Begriff, der Empfindungen vom momentanen bis zu anhaltendem, vom friedvollen bis zu ekstatischem Glücksgefühl einschließt, der uns aber auch in Bezug auf ein äußeres Geschehen begegnen kann, zum Beispiel in der Bedeutung eines glücklichen Zufalls oder einer das Lebensglück begünstigenden Schicksals­wendung.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BCck

Gott

übernatürliches Wesen oder eine höhere Macht

Als Gott (weiblich: Göttin) oder Gottheit wird meist ein übernatürliches Wesen bezeichnet, das über eine große und nicht naturwissenschaftlich beschreibbare transzendente Macht verfügt. Im Verständnis von Mythologien, Religionen und Glaubensüberzeugungen werden einem Gott oder mehreren Göttern besondere Verehrung zuteil und besondere Eigenschaften zugeschrieben, darunter oft die Eigenschaft, erster Ursprung, Schöpfer oder Gestalter der Wirklichkeit zu sein. Auch Vorstellungen einer nicht wesenhaften, unpersönlichen „göttlichen Kraft“ werden bisweilen – aus fehlendem Verständnis für fremde Religionen oder aus Vereinfachungsgründen – als Gott bezeichnet.

Mit Gott ohne weitere Bestimmung wird meist ein allumfassender Gott bezeichnet. Auch die Metaphysik beschäftigt sich mit der Frage nach den Eigenschaften und der Existenz eines solchen Gottes.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gott

Großhirnrinde

äußere, an Nervenzellen reiche Schicht des Großhirns

Die Großhirnrinde (lateinisch Cortex cerebri, kurz: Cortex) ist die äußere, an Nervenzellen (Neuronen) reiche Schicht des Großhirns (Telencephalon).

Obwohl das lateinische Wort cortex übersetzt schlicht ‚Rinde‘ bedeutet und Cortex (oder Kortex) eigentlich die gesamte Hirnrinde bezeichnet, wird Cortex in der Fachsprache auch einschränkend für die Großhirnrinde verwendet. Entsprechend bedeutet das Adjektiv cortical (oder kortikal) eigentlich „die gesamte Hirnrinde betreffend“, wird aber oft im engeren Sinne von „die Großhirnrinde betreffend“ verwendet.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fhirnrinde

Grundschule

Schulform der Primarstufe

Grundschule bezeichnet in der Bundesrepublik Deutschland die Schulen, die Kinder der Klassen 1 bis 4 (nur in den Bundesländern Berlin und Brandenburg Klassen 1 bis 6) besuchen. Sie sind in der Regel etwa sechs bis elf (bzw. sechs bis dreizehn) Jahre alt. Ab Ende der 1960er Jahre ist die Grundschule aus den unteren Klassen der Volksschule hervorgegangen, während die eigenständige Hauptschule mit den Klassen 5 bis 9 von ihr organisatorisch abgetrennt worden ist. Anders als der nicht verpflichtende Besuch des Kindergartens oder einer Vorschule gilt für die Grundschule die allgemeine Schulpflicht. Im Jahr 2017 gab es in Deutschland 15.465 Grundschulen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Grundschule

Gustatorische Wahrnehmung

Geschmackswahrnehmung

Als gustatorische Wahrnehmung (von lateinisch gustare „kosten, schmecken“) wird das subjektiv erfahrene Erlebnis von Empfindungen des Schmeckens bezeichnet, die durch Reizung spezifischer Sinnesorgane des Geschmacks (lateinisch gustus) wie den Geschmacksknospen hervorgerufen werden.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gustatorische_Wahrnehmung

Gut (Wirtschaftswissenschaft)

Begriff der Wirtschaftswissenschaft: Mittel, das der Bedürfnisbefriedigung dient

Als Gut im Allgemeinen bezeichnet man in der Wirtschaftswissenschaft alle materiellen und immateriellen Mittel, die der Bedürfnisbefriedigung dienen.

Wirtschaftliches Gut kann man einteilen in:

lang- und kurzlebiges Gut,
Verbrauchs- und Gebrauchsgut, die als Konsumgut zusammengefasst werden,
Vorleistungs- und Investitionsgut, die zu den Produktionsmitteln gezählt werden.
Im engeren Sinn versteht man Güter als Wirtschaftsgüter; diese werden über ihre Knappheit definiert (deshalb auch knappe Güter genannt): es handelt sich um ein Gut, das nicht zu jeder Zeit und an jedem gewünschten Ort in der gewünschten Qualität und Menge zur Verfügung steht. Wichtige Eigenschaften von Wirtschaftsgütern sind die Tausch- und Marktfähigkeit.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gut_(Wirtschaftswissenschaft)

Gymnasium

weiterführende Schule des sekundären Bildungsbereichs

Ein Gymnasium (Plural: Gymnasien), teilweise auch Lyzeum (Plural: Lyzeen), ist eine weiterführende Schule des sekundären Bildungsbereichs, die zur Hochschulreife führt. Der Beginn und die Länge der Ausbildung in einem Gymnasium hängt vom jeweiligen Schulsystem ab. Ein Schüler eines Gymnasiums wird Gymnasiast (oder veraltet Lyzeist) genannt. Im Ergebnis führt der Abschluss des Gymnasiums zum Abitur (allgemeine Hochschulzugangsberechtigung).

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gymnasium

Gynäkologie

Lehre von der Behandlung der Erkrankungen des weiblichen Sexual- und Fortpflanzungstraktes

Die Gynäkologie (von altgriechisch γυνή gyné, Gen. γυναικός gynaikós, „Frau“ und -logie, „Lehre, Wissenschaft“) oder auch Frauenheilkunde, ist die Lehre von der Entstehung, Erkennung, Behandlung und Verhütung der Erkrankungen vor allem des weiblichen Sexual- und Fortpflanzungstraktes.

Der Begriff wurde im 18. Jahrhundert in die deutsche und im 19. Jahrhundert in die deutschsprachige Literatur eingeführt.

Das entsprechende Fachgebiet für männliche Patienten ist die Andrologie, zum Teil die Urologie. Allerdings beschäftigen sich Urologen auch mit weiblichen Patienten, wenn es um Erkrankungen der Nieren, der Harnblase und der Harnröhre geht und Gynäkologen mit männlichen Patienten, wenn es sich um Erkrankungen des Brustdrüsengewebes handelt.

Im engeren Sinne befasst sich die Gynäkologie mit den Erkrankungen der nicht schwangeren Frau im Gegensatz zu ihrem Teilgebiet, der Geburtshilfe (Obstetrik). Die Frauenheilkunde (in ihrem weiteren Sinne auch als Frauenmedizin bezeichnet) ist eines von etwa 30 Teilgebieten der Humanmedizin. Die Facharzt-Ausbildung erfolgt in Deutschland immer gemeinsam mit der Geburtshilfe.

Zu den Aufgaben der Gynäkologie gehört auch die Behandlung von Erkrankungen der weiblichen Brust und die entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen (Vorsorgemedizin; siehe auch Mammografie).

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gyn%C3%A4kologie

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